Keratoplastik

Reichen Kontaktlinsen oder Brillen zum Ausgleich des Keratokonus nicht mehr aus, kann in schweren Fällen eine Hornhauttransplantation nötig werden. Bei der Keratoplastik wird die Hornhaut des Auges so ausgestanzt, dass nur ein kleiner Rand erhalten bleibt. Das fehlende Stück wird durch ein Spendergewebe ersetzt und mit dem verbliebenen Rest der eigenen Hornhaut vernäht.

Die Vorteile der Keratoplastik

Die Kosten für eine Transplantation werden von den Krankenkassen übernommen. Für eine Hornhauttransplantation liegen längere Erfahrungswerte vor als für andere Behandlungen des Keratokonus. Es ist anschließend fast immer eine Korrektur durch eine Brille, Kontaktlinse oder eine Augenlaserbehandlung notwendig.

Die Nachteile der Keratoplastik

Eine Hornhauttransplantation birgt ähnliche Risiken wie auch andere Transplantationen. Der anschließende Heilungsprozess dauert lang, es kann zu Abstoßungsreaktionen kommen. Patienten müssen zusätzlich Medikamente einnehmen. Die Fäden, die die körpereigenen Hornhaut und die Spenderhornhaut verbinden, können scheuern und müssen eventuell nach acht bis zwölf Monaten ausgewechselt werden. Richtig stabil ist die neue Hornhaut in dieser Zeit noch nicht und die durch die Fäden entstehende Hornhautverkrümmung kann die Sicht der Patienten beeinträchtigen.

Die Transplantation sollte deshalb für alle Patienten die letzte Möglichkeit bleiben.

Kontaktformular

Sie interessieren sich für Behandlungsmöglichkeiten bei Keratokonus oder möchten Informationen zu spezialisierten Kliniken? Dann schreiben Sie uns einfach eine kurze Nachricht!










verification code


 

* = Pflichtfelder